Sucht im Alter:
Jede zehnte Person über 65 hat eine Abhängigkeit.
Soll ich es überhaupt ansprechen? Wie spreche ich das an? Was, wenn ich mich irre? Sucht kennt keine Altersgrenzen Wann ist Alkoholkonsum schädlich? Wann ist Medikamentenkonsum schädlich? Auch im Alter sind Veränderungen möglich Sucht im Alter ist ein Tabu Jede zehnte Person über 65 hat eine Abhängigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Kann man auch im fortgeschrittenen Alter süchtig werden?

Ja, das ist möglich. Verschiedene Faktoren üben einen Einfluss aus: Belastungen wie zum Beispiel eine eingeschränkte Bewegungsfreiheit, der Verlust der Partnerin/des Partners, Einsamkeit oder die Leere nach der Pensionierung stellen ein mögliches Risiko dar.

Körperliche Veränderungen (ein verlangsamter Stoffwechsel und ein geringerer Wasseranteil) führen mit zunehmendem Alter dazu, dass sowohl Alkohol als auch Medikamente langsamer abgebaut werden.

Deshalb ist es sogar möglich, dass sich bei gleichbleibendem Alkoholkonsum eine Abhängigkeit entwickelt. Ebenso steigt bei Medikamenten, die süchtig machen können, das Risiko einer Abhängigkeit.

Welchen Sinn hat ein Entzug im fortgeschrittenen Alter?

Ein Entzug oder eine Therapie kann auch in höherem Alter sinnvoll sein, denn Studien zeigen, dass die Chancen auf Erfolg mindestens so gut sind wie bei jüngeren Personen.