Dass Prävention und Therapie ein Augenmerk auf Sucht und Alter legen, ist neu. Lange Zeit galt das Thema als harmlos, wurde unterschätzt oder tabuisiert.

Aktuelle Studien zeigen aber, dass in der Schweiz rund jede zehnte Person über 65 eine Abhängigkeit entwickelt hat, nicht selten sogar erst im Alter. Gerade auch ältere Menschen konsumieren Alkohol, Medikamente und
Tabak – oft in riskanten Mengen. Sucht kennt keine Altersgrenzen. Grenzen, Vorbehalte und Scheu hingegen zeigt die Gesellschaft, wenn es um die Frage geht, ob es sich lohnt, eine Sucht im Alter anzugehen.

Der verharmlosende Umgang einerseits und die demografische Entwicklung andererseits haben zur Folge, dass die sozialen und finanziellen Folgekosten hoch sein werden. Politik, Prävention und Therapie sind also gefordert, sich dem Thema anzunehmen.

Die Homepage Sucht im Alter bietet dazu eine Plattform. Interessierte aus Forschung oder Praxis finden hier detaillierte Informationen zum Thema. Für eine weiterführende Arbeit zu Sucht und Alter bieten die regionalen Suchtpräventionsstellen Hand oder die Fachstellen, die unter der Rubrik
Links aufgeführt sind.



Sucht im Alter
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