Sucht im Alter:
Jede zehnte Person über 65 hat eine Abhängigkeit.
Soll ich es überhaupt ansprechen? Wie spreche ich das an? Was, wenn ich mich irre? Sucht kennt keine Altersgrenzen Wann ist Alkoholkonsum schädlich? Wann ist Medikamentenkonsum schädlich? Auch im Alter sind Veränderungen möglich Sucht im Alter ist ein Tabu Jede zehnte Person über 65 hat eine Abhängigkeit.

Suchtprävention

Sucht

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert Sucht wie folgt: Sucht ist «ein Zustand periodischer oder chronischer Vergiftung, hervorgerufen durch den wiederholten Gebrauch einer natürlichen oder synthetischen Droge und gekennzeichnet durch vier Kriterien:

  • ein unbezwingbares Verlangen zur Einnahme und Beschaffung des Mittels,
  • eine Tendenz zur Dosissteigerung (Toleranzerhöhung),
  • die psychische und meist auch physische Abhängigkeit von der Wirkung der Droge,
  • die Schädlichkeit für den Einzelnen und/oder die Gesellschaft.»

Prävention

Unter Prävention versteht man das Vermeiden von Krankheit. Suchtprävention will Suchtverhalten verhindern oder möglichst frühzeitig erkennen und wirksame Massnahmen dagegen einleiten. 

Konkrete Ziele der Präventionsarbeit sind unter anderem: 

Informationen zu Suchtmitteln vermitteln, Sensibilisierung von Betroffenen und deren Umfeld für eine kritische Haltung im Umgang mit Suchtmitteln, Stärkung bestimmter Handlungskompetenzen, Festlegung und Umsetzung von Gesetzgebung und Verordnungen sowie Abbau von suchtbegünstigenden Strukturen in Schulen, Betrieben etc. 

Suchtprävention hat zum Ziel, Menschen von Handlungsweisen abzuhalten, die sie oder andere gesundheitlich beeinträchtigen können. Sie will Charaktermerkmale von Personen und Umweltbedingungen so beeinflussen, dass diese nicht zu gesundheitlichen Störungen, Behinderungen oder Schäden führen.